Roulette ist das fairste Glücksspiel der Welt. So ähnlich zumindest titelte schon vor einigen Jahren eine bekannte Testergruppe und da ist etwas Wahres dran. Beim Roulettespiel verliert der Spieler - rein statistisch gesehen - etwa 2,7 % des Umsatzes. Auf den einfachen Chancen (Rouge, Noir, Pair, Impair, Passe, Manque) sind es sogar nur 1,35 %. Im Gegensatz dazu verliert der Spieler beim Lotto ca. 50 % (dies ergibt sich aus der Gewinnausschüttungsquote und dem so genannten Erwartungswert)..
Um den Unterschied deutlich zu machen ein kleines Beispiel: Lottospieler A spielt zweimal die Woche Lotto mit einem Einsatz pro Spiel von 20 Euro. Roulettespieler David Cooper hingegen spielt zweimal die Woche nur einen einzelnen Coup Roulette. Beide haben also am Ende des Jahres genau 104x gespielt und insgesamt 2.080 Euro (= 52 x 20 x 2) umgesetzt. Lottospieler A hat am Ende des Jahres ein Minus von 1040 Euro gemacht, Roulettespieler David Cooper hingegen nur 28,08 EUR. Lottospieler A hat also mehr als 37 Mal so viel verloren.
Natürlich ist der Vergleich von Lotto und Roulette nicht wirklich sinnvoll. Die meisten dürften Lotto spielen, weil sie auf einen Millionengewinn durch den Jackpot hoffen. Der Reiz liegt also darin, mit einem Schlag ein (zumindest finanziell) sorgenfreies Leben zu haben. Wer Roulette spielt, macht dies eher, weil er Spaß am Spiel hat oder um damit (als Berufsspieler) seinen Lebensunterhalt zu bestreiten (mit welchem Erfolg auch immer). Möchte man mit einem Roulette-System spielen, hat man viele Systeme zur Auswahl: Martingale, D’Alembert, RNF, Die 12-Zahlen-Strategie, Variables Paroli, Wellenreiten auf EC, Kesselgucken (damit befasst sich z.B. die Kesselguckerschule auf kesselgucken.de), Wurfweiten etc.